Mittagstisch mit mehr Platz

Foto: v.l. die ehrenamtlichen Helferinnen Maria Viefhues und Alma Müller, Manfred Fellerhoff (Vorsitzender Caritasverband), Thomas Appelt (Geschäftsführer Caritas), Robert Lenfers (Vorsitzender Stiftung).Foto: vth

11.06.2008  Neue Adresse an der Sökelandstraße - Spende von Bürgerstiftung

Coesfeld. Er ist immer noch am Bahnhof – und deswegen bleibt auch der Name. Aber er befindet sich jetzt ein paar Häuser weiter, gegenüber vom bisherigen Standort: der soziale „Mittagstisch am Bahnhof“ ist in die Sökelandstraße 38 umgezogen. „Aus dem früheren Gebäude mussten wir raus, weil es saniert werden soll“, erklärt Thomas Appelt, Geschäftsführer des Caritasverbands. Die Gelegenheit für einen Umzug kam recht, denn der Raum bot  nicht mehr genug Platz. „Als wir den Mittagstisch vor acht Jahren gründeten, sind wir von maximal 15 Personen ausgegangen, die ihn besuchen“, so Appelt. „Heute sind es bis um die 30, die täglich kommen.“
Der neue Raum ist 65 qm groß  und  bietet mit 15 Plätzen doppelt so viele wie vorher. Die Bürgerstiftung Coesfeld überreichte gestern eine Spende von 500 Euro, um den Mittagstisch zu unterstützen. „Hier wird viel für Coesfelder getan, die mit jedem Cent rechnen müssen“, so Stiftungsvorsitzender  Robert Lenfers.
Der neue Raum an der Sökelandstraße diente zuvor als Geschäftsraum, war zum Schluss allerdings ungenutzt. Mit Unterstützung Coesfelder Firmen und vieler ehrenamtlicher Helfer wurde der Raum für rund 14.000 Euro umgebaut – eine Wand ausgerissen, Fenster und Boden auf Vordermann gebracht, sanitäre Räume eingerichtet, eine Küche eingebaut. „Den originalen Fliesenboden aus den 50er Jahren konnten wir erhalten“, freut sich Appelt über den besonderen Charme, den der Raum ausstrahlt.
 
Der ehrenamtlich getragene Mittagstisch am Bahnhof wurde  von Mitgliedern der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden der Stadt Coesfeld, dem Sozialamt, dem Interkulturellen Projekt Pfauengasse e.V. und dem Caritasverband für den Kreis Coesfeld ins Leben gerufen. Für einen Euro ist es dort möglich, jeden Tag zwischen 11.30 und 14 Uhr – auch sonn- und feiertags – eine warme Mahlzeit zu bekommen. „Rund 35.000 Essen haben wir in all den Jahren herausgegeben“, rechnet Appelt nach.  25 ehrenamtliche Mitarbeiter sind im Einsatz, „viele sind schon von Anfang an dabei“, sagt Appelt. So wie Alma Müller, die in diesem Jahr mit dem Ehrenamtspreis der Stadt ausgezeichnet wurde, und Maria Viefhues. „Ich wüsste gar nicht, was ich ohne den Mittagstisch machen sollte“, sagt Maria Viefhues. „Es macht einfach Spaß, etwas zu tun“, ergänzt die 88-jährige Alma Müller, im neuen Raum des  „Mittagstischs am Bahnhof“.   
 von Viola ter Horst

Spende an Junge-Mütter-Treff

16.05.2006 Unterstützung für junge Mütter


600 Euro hat Edwin Kraft von der Bürgerstiftung an Julia Warmbold (l.) und Hedwig Schwaaf vom Sozialdienstkatholischer Frauen (SkF) überreicht. Das Geld ist für den Junge-Mütter-Treff des SkF bestimmt. Sozialpädagogin Hedwig Schwaaf trifft sich immer dienstags im Jakobi-Pfarrheim mit jungen Schwangeren und Müttern. Infos unter 02541/954414

Bürgerstiftung spendet für Schülercenter

27.10.2006

Schüler mit Lehr- und Informationsmedien fit machen für den Abschluss, den Berufsstart oder das Studium: Das ist das Ziel des Schüler-Centers, das im ersten Stock der Stadtbücherei aufgebaut ist. Zur Aufwertung des Centers mit aktuellen Materialien übergaben Hubert Ruthmann (r., stv. Vorsitzender) und Robert Lenfers ( 2.v.r., Erster Vorsitzender ) im Namen der Bürgerstiftung Coesfeld eine Spende in Höhe von 500 Euro an den Vorsitzenden des Fördervereins, Florenz Mische und Bibliothekarin Helga Ausländer. Das Geld stammt aus Mitteln der Addy-Bosten-Stiftung.

Mit Snoezeln gesund werden

Der neue Snoezelraum des St. Vincenz-Hospitals; hier können Kinder entspannen und sich wohlfühlen.

03.11.2006 Neuer Therapieraum im St. Vincenz-Hospital eröffnet

Von Hans-Jürgen Barisch Coesfeld. Träumen, nachdenken, entspannen, sich einfach wohlfühlen – das können die Kinder seit neuestem im St. Vincenz-Hospital. Gitta Hauch, Leiterin der Abteilung Pädiatrische Psychosomatik (körperlich-seelische Gesundheit) eröffnete gestern offiziell den neuen Snoezelraum. Dabei handelt es sich um einen abgedunkelten, von intensivem Rotlicht (für das Geborgenheitsgefühl) durchfluteten, möglichst schallgeschützten Raum. Mit Hilfe gezielter Sinnesreizungen soll dort für das Wohlbefinden der Kinder gesorgt werden. Etwa indem man auf einem Sitz-Liegesack positioniert, mit dem so genannten "Fasernebel" – Lichtfasern hängen von der Decke herab – spielen oder "sich in das Licht stellen" kann oder sich auch auf ein "Wasser-Klangbett" legt. Darin werden durch Bassboxen durch das Wasser hindurch die Vibrationen der Musik übertragen.

Lena van Beek, Studentin im siebten Semester der katholischen Fachhochschule für Sozialwesen in Münster, hat diesen Snoezelraum konzipiert und dank der Unterstützung zahlreicher Sponsoren, darunter auch die Bürgerstiftung Coesfeld,  "gebaut". Das zweite Projekt im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Klinik und Hochschule, wie Professor Thomas Hülshoff von der Fachhochschule betonte.

Gitta Hauch freute sich, dass nun mit diesem neuen Therapieraum die Zeit des Improvisierens vorbei sei. Sie hatte eingangs darauf hingewiesen, dass es sich bei Kindern, die hier behandelt würden, nicht um Kinder handele, die etwas mit dem Gebiet der Psychiatrie zu tun hätten. Vielmehr seien es ganz normale Kinder, die aufgrund früherer, schlimmer Erfahrungen jetzt körperlich krank daran geworden sind.

Unterstützung der Schuldenprävention

Heinrich-Georg Krumme ( Stiftungsratsvorsitzender ) machte es möglich, dass die Bürgerstiftung ein Projekt zur Schuldenprävention unterstützen kann. Das Bild zeigt ( v.l.) Krumme, Silvia Saunus ( Schuldnerberatung ), Martina Heyng-Nowak ( Fröbelschule )

23.02.2007  Bürgerstiftung unterstützt Projekt des Diakonischen Werks für Schüler / Start an der Fröbelschule

von Ulrike Deusch

Coesfeld. Wenn Menschen zu Silvia Saunus kommen, ist das Kind längst in den Brunnen gefallen. Deshalb freut sich die Mitarbeiterin der Schuldnerberatung des Diakonischen Werks, dass sie ab sofort Gelegenheit hat, jungen Menschen gleich von Anfang an beim ersten eigenen Geld den richtigen Umgang damit zu vermitteln. Eine Spende der Bürgerstiftung macht es möglich, dass Saunus an der Fröbelschule mit dem Programm " Finanzkompetenz und Schuldenprävention" starten kann - ein kreisweit einmaliges Projekt mit Modellcharakter, das für weiterführende Schulen konzipiert ist und auch an anderen Schulen in Coesfeld angeboten wird. Insgesamt gut 6.000,00 € gibt die Stiftung dafür - eine Summe, die der Stiftungsratsvorsitzene, Sparkassendirektor Heinrich-Georg Krumme, zur Verfügung stellt. Er hatte anlässlich seines 50. Geburtstages statt Geschenken um Spenden für die Stiftungsarbeit gebeten.

"Durch meine berufliche Erfahrung weiß ich, wie wichtig es ist, junge Menschen frühzeitig an eine eigenverantwortliche Budgetierung heranzuführen", begründet Krumme sein Anliegen. "In diesen jungen Jahren wird der Grundstein für das ganze Leben gelegt."  Zwar habe auch die Landesregierung die Bedeutung rechtzeitiger Aufklärung erkannt und entsprechenden Unterricht für die weiterführenden Schulen vorgesehen. "Doch da die Finanzierung und der Startpunkt noch nicht geklärt sind, stellen wir uns als Bürgerstiftung mit unserem Engagement an die Spitze dieser Bewegung", so Krumme. Kein Wunder, dass Fröbel-Schulleiterin Antje Wittenberg sich freute: "Schön, dass wir auf solche Fördermöglichkeiten zurückgreigfen können."

Schüler der Klassen 9 und 10 werden im richtigen Umgang mit ihren Finanzen fit gemacht. Das Handy als Schuldenfalle, unterschätzte Autokosten, die unüberlegte Unterschrift unter einen Vertrag - das sind Beispiele für Gefahren, auf die Silvia Saunus sie hinweist. Die Vermittlung von Grundlagenwissen und Entscheidungskompetenz in finanziellen Fragen, die Reflexion des eigenen Konsumverhaltens, das Durchschauen von Werbestrategien, die richtige Haushaltsführung sowie der Erwerb von Startegien zur Vermeidung von Schulden sind Inhalte der Unterrichtsmodule. "Die Schüler sollen bewusstes Konsumverhalten und eine vorausschauende Planung lernen", sagt Lehrerin Martina Heyng-Nowak, die das Projekt seitens der Fröbelschule betreut. Die Schule ist Vorreiter, soll aber nicht die einzige mit diesem Angebot bleiben. Saunus: "Das ist schließlich ein Thema, das alle Jugendlichen betrifft."

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